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Glossar für Flachbildschirme (TFTs)  
A
Analog-Digital-Wandler (A/D-Wandler) Ein elektronisches Bauteil, das eine analoge Information (zum Beispiel ein Bild) in digitale Werte umwandelt, die auf einem Computer verarbeitet werden können.
Aktive Matrix Ist eine hochwertige LCD-Variante, bei der jeder Bildpunkt von einem miniaturisierten Transistor kontrolliert wird. Diese Technik kommt bei TFT-Displays zum Einsatz.
B
Bildschirmmenü Die Darstellung der Einstellparameter des Monitors auf dem Bildschirm wird als Bildschirmmenü (englisch: On-Screen-Display, OSD) bezeichnet. Die Aktivierung der Funktionen des Bildschirmmenüs erfolgt üblicherweise über Bedientasten oder Drehregler.
BNC-Anschluss Neben der D-Sub-Buchse ist die Bayonet-Nut-Coupling-Steckverbindung (BNC) ein zweiter Standard zum Anschluss eines Monitors an eine Grafikkarte. Der Anschluss über ein 5-adriges BNC-Kabel gewährt eine bessere Signalübertragung als mit einem VGA-Kabel. Nachteil: Bei einer BNC-Verbindung lässt sich der digitale Datenkanal DDC-2 nicht nutzen.
C
CRT Cathode Ray Tube (CRT) lautet die englische Bezeichnung für Bildröhre.
D
DDC Display Data Channel (DDC) ist Bestandteile der VESA-Spezifikationen. Mittels DDC 1 empfängt der PC vom Monitor via VGA-Kabel Informationen über die möglichen Auflösungen. DDC 2 erlaubt darüber hinaus, Einstellungen von Monitor-Parametern wie zum Beispiel die Bildposition über den Rechner vorzunehmen. DDC 2AB definiert zusätzlich die Ansteuerung des Monitors durch Peripheriegeräte wie Tastaturen und Mäuse.
DMD Digital Mirror Device (DMD) steht für zur Datenprojektion geeignete Systeme mit miniaturisierten, digital angesteuerten Kippspiegeln.
DPMS Der VESA Display Power Management Signaling Standard ermöglicht der Grafikkarte, einen Monitor in die Modi Ein, Stand-by, Suspend und Aus zu versetzen.
D-Sub-Anschluss Der zurzeit am weitesten verbreitete Monitoranschluss, überträgt die Bildsignale analog. Für CRT-typische Auflösungen ausreichende Bandbreite, allerdings verhältnismäßig empfindlich gegen Einstreuungen, zudem stark von der Kabelqualität abhängig. Ein Vorteil des D-Sub-Anschlusses ist die Unterstützung der Plug-and-Play-Funktion eines Monitors, die auf dem Display Data Channel (DDC) beruht.
DVI Steht für Digital Visual Interface, ein von IBM, Intel, Sony und anderen definierter Grafikschnittstellenstandard. Dieser basiert auf der Panel-Link-Architektur von Silicon Image.
E
Energie Star Das Energy-Star-Prüfzeichen bescheinigt, dass ein Monitor die Energiesparkriterien der amerikanischen Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) einhält. Konkret bedeutet dies, dass ein Monitor nach einer längeren Nichtbenutzung in einen Stand-by-Modus schaltet, in dem der Stromverbrauch 30 Watt nicht überschreiten darf..
Ergonomie Ergonomie ist die Wissenschaft von der körperlichen Leistungsfähigkeit des Menschen in seiner Arbeitsumgebung und der Anpassung der Arbeitsgeräte an seine Bedingungen. Auf Basis ergonomischer Studien werden Produkte entwickelt, die eine optimale Sicherheit, Gesundheit und Effizienz für den Anwender gewährleisten.
F
Fire Wire / IEEE 1394 IEEE 1394 lautet die Abkürzung für Institute of Electrical and Electronic Engineers Standards Committee. Normungsgremium das unter der Nummer 1394 die an Digital-Camcordern gebräuchliche Digitalschnittstelle definierte. Dieses 400 MBit pro Sekunde schnelle Interface wird darüber hinaus auch in Festplatten und andere Hochleistungs-Datenträger implementiert.
H
HDMI Die Abkürzung HDMI (High Definition Multimedia Interface) heißt übersetzt hochauflösende, multimediale Schnittstelle. Für Bild- und Tonübertragung geeignete, per HDCP kopiergeschützte, digitale Verbindung zwischen Abspielgerät und Bildschirm - pinkompatibel mit DVI.
HDCP High-Bandwidth Content Protection (HDCP) bedeutet übersetzt etwa Breitband-Inhaltsschutz. Von der Film- und Schallplattenindustrie akzeptierte Verschlüsselung für digitale Schnittstellen.
Helligkeit Für jeden Bildpunkt wird ein Helligkeitswert pro Farbkanal (Rot, Grün, Blau) gespeichert. Bei einer Farbtiefe von 3 x 8 = 24 Bit stehen jedem Kanal Werte von 0 (Schwarz) bis 256 (Weiß) zur Verfügung.
Horizontalfrequenz die Horizontalfrequenz, auch Zeilenfrequenz genannt, legt die Anzahl der horizontalen Linien fest, die innerhalb einer Sekunde dargestellt werden können. Die Horizontalfrequenz wird in Kilohertz (kHz) angegeben und reicht üblicherweise von 30 bis 125 kHz.
I
Interpolation Interpolation ist die mathematische Variante des Schätzens. Im Grafik- und Videobereich kommt Interpolation zum Einsatz, wenn sich etwa Bild-Zeilenraster nicht decken und Bildpunkte rechnerisch hinzugefügt oder weggelassen werden müssen.
K
Kontrast Der Kontrast beschreibt das Verhältnis zwischen den einzelnen Tonwerten eines Bildes. Kontrastreiche Bilder enthalten fast ausschließlich schwarze und weiße Flächen. Einen mittleren Kontrastumfang weisen Bilder auf, deren Tonwerte ausgeglichen wiedergegeben werden. Bilder mit geringem Kontrast nutzen nur einen kleinen Bereich der Tonwertstufen zwischen schwarz und weiß.
Konvergenz Konvergenz bezeichnet die Fähigkeit eines Monitors, rote, grüne und blaue Farbanteile einer Abbildung korrekt auszurichten. Ein weißer Punkt entsteht durch das exakte Aufeinandertreffen der Elektronenstrahlen für den roten, grünen und blauen Farbanteil am Ort dieses Punktes.
L
LCD Liquid Crystal Display (LCD) heißt auf deutsch Flüssigkristallanzeige. Es ist der Oberbegriff für Bildschirme, die Licht mittels einer zwischen zwei Glasscheiben befindlichen, elektrisch beeinflussbaren Flüssigkeit durchlassen oder sperren können. Da die Flüssigkeit selbst nicht leuchtet, brauchen LCDs immer eine Hintergrundbeleuchtung.
M
MPR Das schwedische Amt für technische Akkreditierung (SWEDAC, früher Mess- und Prüfrat: MPR) empfiehlt Grenzwerte für die elektromagnetischen Emissionen von Monitoren. Sie wurden erstmals im Jahre 1987 als MPR-I veröffentlicht und im Jahre 1990 als MPR-II-Richtlinie verschärft. MPR legt Grenzwerte für die elektrostatischen und elektromagnetischen Feldstärken fest, die in einem bestimmten Messabstand vom Monitor nicht überschritten werden dürfen.
N
NUTEK Das schwedische Zentralamt für industrielle und technische Entwicklung, genannt NUTEK, legte für Monitore ein zweistufiges Energiesparsystem fest. Danach muss das Gerät seine Leistungsaufnahme nach wenigen Minuten der Nichtbenutzung selbständig auf 30 Watt und nach weiteren 70 Minuten auf 8 Watt reduzieren.
P
Plasma Elektrisch leitendes Gemisch aus weitgehend frei beweglichen Elektronen und Ionen sowie elektrisch neutralen Atomen und Molekülen. Plasmabildschirme bestehen aus winzigen, gasgefüllten Kammern, sind daher also ähnlich flach wie LCDs. Durch elektrische Zündung leuchtet das Gas. Für den Computerbereich ist die Plasmatechnik nur bedingt interessant. Die Bildschirme eignen sich eher für Präsentationen. Die Qualität liegt zurzeit unter der von LC-Displays und Röhrenmonitoren. Zudem sind die Plasma-Bildelemente noch teuer.
Q
QXGA Quad-XGA (QXGA) ist ein Bildschirmformat mit annähernd der vierfachen Bildpunktanzahl von XGA, nämlich 2048 x 1536 Pixel.
R
RAMDAC Ein Random Access Memory Digital Analog Converter (RAMDAC) ist die auf analogen Grafikkarten übliche Kombination aus Bildspeicher und Digital-/Analogwandler.
RGB Komplementäres Farbsystem, mit dem einerseits das menschliche Auge und andererseits Monitore und Scanner arbeiten. Die Farben werden durch Hinzufügen der Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) erzeugt, alle drei Farben zusammen ergeben weiß (additives Farbsystem).
S
Strahlungsarmut Bei Röhrenmonitoren treten technologiebedingt folgende Strahlenarten und -felder auf, die teilweise als gefährlich für den Anwender einzustufen sind: elektromagnetische Wechselfelder, elektrostatische Felder und geringste Mengen an Röntgenstrahlung. Um Gesundheitsrisiken für den Anwender auszuschließen, sind moderne Monitore so konzipiert, dass die unerwünschte Strahlenbelastung maximal reduziert bzw. komplett vermieden wird.
Stromsparfunktion Moderne Monitore sind mit Stromsparfunktionen gemäß den Anforderungen von DPMS, NUTEK oder Energy Star ausgestattet. Diese Funktionen ermöglichen es, dass der Betriebszustand eines Monitors über den Rechner zeitdefiniert gesteuert werden kann. Im Stand-by-Modus darf die Leistungsaufnahme höchstens 30 (15) Watt betragen, im Suspend-Modus höchsten 8 (5) Watt. Die Angaben gelten jeweils mit automatischem Rücksprung in den Normalbetriebsmodus bei Reaktivierung der Bildschirmanzeige durch die Tastatur oder Maus.
SVGA Super-VGA (SVGA) beschreibt den erweiterten VGA-Standard mit 800 x 600 Bildpunkten.
SXGA In Super-XGA-Auflösung (SXGA) lassen sich maximal 1280 x 1024 Bildpunkte darstellen.
T
TCO TCO sind die Anfangsbuchstaben des Dachverbandes der schwedischen Angestelltengewerkschaft, welche die weltweit strengsten, als TCO-Normen bekannten Standards im Bereich der Emission elektrischer und magnetischer Wechselfelder festgelegt hat.
TFT Thin Film Transistor (TFT) heißt übersetzt Dünnfilmtransistor. Aus einer Vielzahl dieser Transistoren ist jedes Aktiv-Matrix-LCD aufgebaut.
U
UXGA Ultra-XGA (UXGA) ist ein Grafikstandard, mit dem 1600 x 1200 Pixel dargestellt werden können.
V
VESA Die Video Electronics Standard Association (VESA) ist eine Vereinigung von Grafikkarten- und Monitor-Herstellern zur Kontrolle der Normen für Video-Elektronik.
VGA VGA bedeutet Video Graphics Array (etwa: Bildpunktanordnung). VGA ist ein von IBM definierter PC-Grafikstandard mit 640 x 480 Bildpunkten.
W
W-UXGA Wide-UXGA (W-UXGA) ist eine Erweiterung des UXGA-Standards für Breitbildschirme im 16:10-Format mit 1920 x 1200 Bildpunkten.
X
XGA Extended Graphics Adapter (XGA) ergänzt den SVGA-Standard. XGA bietet die Darstellungsmöglichkeit von 1024 x 768 Bildpunkten.

(c) 2003 Borgmann IT Consulting

Stand: 09.03.2003